Ballenstedt darf sich Ende August auf zwei besondere Konzertabende mit dem Künstler- und Ehepaar Hanna Grymel-Babinecz und Gren Babinecz freuen. Mit zwei ganz unterschiedlichen Programmen zeigen die beiden Cellisten die beeindruckende Vielfalt ihres Instruments.
Den Auftakt macht am Freitag, 28. August 2026, um 17 Uhr die Cello-Soirée „Klänge aus (T)raum und Zeit“ im Stadtmuseum Wilhelm von Kügelgen im Rahmen der Konzertreihe KIM des Kügelgen-Vereins. Das Programm lädt zu einer musikalischen Reise durch verschiedene Epochen und Kulturräume ein – von barocken Klängen über internationale Melodien bis hin zu modernen Kompositionen.
Die Veranstaltung wird vom Kulturverein „Wilhelm von Kügelgen“ Ballenstedt e.V. organisiert. Mehr Infos gibt’s unter: www.kuegelgen-kulturverein-ballenstedt.org.
Am Samstag, 29. August 2026, folgt um 19.30 Uhr im Schlossbahnhof Ballenstedt das zweite Konzert „Liebesgeschichten und andere Herzensangelegenheiten“. Hier stehen bekannte Film- und Liebesmelodien, gefühlvolle Klangwelten und musikalische Geschichten voller Leidenschaft und Emotionen im Mittelpunkt.
Zwei Abende, zwei unterschiedliche Atmosphären und viele musikalische Überraschungen – ein Konzertwochenende, das die ganze Klangvielfalt des Violoncellos erlebbar macht.
Das Künstler- und Ehepaar Hanna Grymel-Babinecz und Gren Babinecz verbindet die gemeinsame Leidenschaft für das Violoncello mit einem vielseitigen musikalischen Hintergrund. Beide sind international als Musiker, Pädagogen und Projektentwickler tätig und bewegen sich mühelos zwischen Klassik, Filmmusik, Weltmusik und modernen Klangwelten.
Hanna Grymel-Babinecz studierte Violoncello in Polen und arbeitete als Solistin, Kammermusikerin und Studiocellistin in zahlreichen internationalen Produktionen. Gren Babinecz absolvierte sein Jazzstudium in den Niederlanden und arbeitete als Musiker, Kulturorganisator und Pädagoge mit Künstlern verschiedener Genres zusammen.
Heute leben und arbeiten beide im Schwarzwald, wo sie Konzertprogramme, Workshops und musikalische Projekte entwickeln. Mit ihren abwechslungsreichen Programmen begeistern sie ihr Publikum durch Ausdruckskraft, Spielfreude und die außergewöhnliche Klangvielfalt ihrer beiden Violoncelli.
Die Gastspiele in Ballenstedt haben für Gren Babinecz zudem eine persönliche Bedeutung: Sein Vater, Dr. Wolfram Babinecz, wurde in Ballenstedt geboren und war der Stadt zeitlebens eng verbunden. So sind die Konzerte nicht nur musikalische Begegnungen, sondern auch Ausdruck einer besonderen Verbundenheit mit der Region.